Frische Brise

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Sich Zeigen

Es gibt diese Tage, an denen man lieber schweigt, als sich angreifbar zu machen. Die eigene Meinung wird leiser, der Mut zur Stimme schwindet. Vieles spricht dafür, sich nicht zu zeigen.

Und dann gibt es Momente, in denen jemand ruhig stehen bleibt und das sagt, was zu sagen ist – ohne Härte, ohne Lautstärke, einfach klar und mit einer Wärme, die spürbar ist. Solche Momente verändern etwas. Nicht nur in dem, der spricht, sondern auch in denen, die zuhören.

Davon erzählt Pfingsten: von einer Kraft, die Mut gibt, ohne hart zu machen.

Wissen, was zu tun ist

Manchmal ist plötzlich etwas klar. Nicht weil man lange nachgedacht hätte. Etwas in einem weiß: Das gehört zu mir, das nicht. Das ist richtig, das nicht. Hier muss ich hin, dort darf ich nicht bleiben.

Manchmal gegen die eigenen Wünsche. Manchmal gegen das, was andere erwarten. Aber es ist deutlich. Und es bleibt, auch wenn man es überhören möchte.

An Pfingsten feiern Christen, dass Gottes Geist auf diese Weise in uns wirkt: als eine ruhige Gewissheit, die uns Richtung gibt.

Gutes tun

Manchmal tut man etwas, was man nicht müsste. Man ruft jemanden an, von dem man gehört hat, dass es ihm schlecht geht. Man widerspricht, wenn andere abfällig über jemanden reden. Man bringt etwas in Gang, das ohne einen nicht passiert wäre.

Hinterher ist man oft selbst überrascht. Es kostet weniger, als man dachte. Und es verändert nicht nur den anderen.

Pfingsten erinnert daran, dass Gottes Geist uns bewegt – damit etwas Gutes in die Welt kommt, durch jede und jeden von uns.


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Gedanken zu Pfingsten

  • Pfingsten ist für mich Aufbrauch, Neubeginn, Stärkung und Wandlung.— Zuzanna aus Hamburg

  • Pfingsten erinnert mich an Nordseeurlaub als Kind.— Joline

  • Ich gebe zu: Pfingsten ist für mich vor allem ein freier Montag, aber der Brief des Erzbischofs hat mich trotzdem sehr gefreut! Danke!— Philipp

  • In meiner Kindheit wusste weder ich noch mein Umfeld etwas mit Pfingsten anzufangen.
    Was war Pfingsten und was ist der Heilige Geist? Fragen die nie beantwortet wurden – bis jetzt.

    Gott in mir – Gott in uns, Jesaja 7,14.

    Und wie Papst Franziskus schon sagte, den Heiligen Geist öfters am Tag zu bitten, zu kommen: Komm Heiliger Geist.
    Atme in mir Heiliger Geist. Wirke in mir Heiliger Geist. Gib mir die richtigen Worte ein, Heiliger Geist, lass mich das Licht für andere sein.
    Es gibt Novenen für den Heiligen Geist und viele schöne Gebete und das kürzeste schenkte uns Papst Franziskus: Komm Heiliger Geist.

    Wenn der Heilige Geist in mir wirkt, in uns wirkt und wir Glaubensgeschwister im Namen Jesus Christus uns treffen und Jesus bei uns ist, so erfahren wir Gottes Liebe.
    Wir erfahren täglich die wundervollen Gaben des Heiligen Geistes und auch unsere eigenen wundervollen Gaben, mit denen Gott uns gesegnet hat.

    Und um diese zu gedenken, zu feiern und dankbar zu sein, ist Pfingsten eins der wertvollsten Feiertage des Jahres.

    In diesem Sinne wünsche ich allen ein gesegnetes Pfingsten im Namen unseres Herrn Jesus Christus. Amen— R. aus Hamburg

  • Ehrlich gesagt verbinde ich damit hauptsächlich ein langes Wochenende, aber die Idee, dass Menschen sich plötzlich verstehen, obwohl sie verschiedene Sprachen sprechen, finde ich ziemlich gut.— Lukas aus Hamburg

  • Mein Obdachloser Freund sagt manchmal "Ich bin der Heilige Geist". Und auch wenn ich diese Formulierung für mich nicht nütze, halte ich sie dennoch nicht für so falsch.
    Ich muss dann an den Witz denken: "Treffen sich zwei Fische und einer zum anderen, ich hab da so ein Gerücht gehört, aber was soll das schon sein, dieses Wasser?"
    Ich bin umfangen und durchdrungen vom Heiligen Geist. Wieviel von mir ist nicht Heiliger Geist? Ich will mich mühen den 100% nahe zu kommen und lächele meinem Freund mit dem harten Leben und den sanften braunen Augen zu, wenn er sagt: Ich bin der Heilige Geist! Wer bin ich, zu sagen, das kann nicht sein. Unsere Gespräche sind oft so, dass ich es für möglich halte, jemanden vor mir zu haben der zu 100% durchdrungen ist. Und der er spüren kann und benennen mag.
    — N. aus Hamburg