Frische Brise
Gedanken zu Pfingsten
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Lieber Erzbischoff,
Pfingsten war für mich dieses Jahr so viel mehr. Der erste Geburtstag meiner Nichte und ihre Taufe im Anschluss, das Beisammensein mit meinen Geschwistern und ein paar Tage Urlaub, an denen ich den Arbeitsalltag und -stress hinter mir lassen konnte.
Mit Menschen ins Gespräch gehen, die meinen Tag kreuzten und dabei merken, wie gut es tut die Geschichten, Gedanken und Sorgen anderer kennenzulernen. Das hat den Geist befreit und die Eigenen abgedankten sortiert.— I.B. aus Hamburg -
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin froh, dass Sie sich in dieser Nachricht an mich erinnert haben, da ich ein Christ bin, katholisch im Glauben und assyrischer Nationalität, und ich weiterhin an den christlichen Grundlagen und den geistlichen Glauben festhalte, den Gott dem Universum geschenkt hat. Deshalb kann ich Ihre Nachricht an diesem Tag nicht ohne eine tiefe Antwort lassen.
Die chaldäische Kirche als katholische Konfession feierte diesen Tag zum Beispiel am frühen Morgen nach der Messe um sieben Uhr. Danach gingen alle auf den Platz der Kirche Mar Yohanna der Täufer im Gebiet Dora, Viertel 822, Gasse 5.
Für die Kinder gab es damals etwas Besonderes: Wir standen alle auf dem Kirchplatz, und es gab spezielles Wachs, das aus natürlichen Materialien bestand und bei einer niedrigen Temperatur schmilzt. Wir tauchten unsere Hände mehrmals hinein, danach bildete sich auf der Hand eine Wachsform der Finger und der Hand. Danach hielten wir sie in kaltes Wasser, und das Wachs wurde hart. So erschien uns ein Abdruck einer Hand. Wir als Kinder verstanden damals, dass dies eine kleine Erinnerung ist, die uns Kraft gibt – so wie der Leib Christi oder die Jungfrau Maria als ein heiliger Leib verstanden wird. Die Fantasie und der Geist waren auf diese Weise durch kirchliche Ideen in uns präsent.
Am Abend desselben Tages versammelten sich alle wieder und entzündeten ein Feuer und sprangen darum herum, zusammen mit anderen Feierlichkeiten wie Theateraufführungen und Ähnlichem.
Heute habe ich all diese Freude verlassen aufgrund der Ausbreitung anderer Konfessionen, die so leben wollen, wie wir gelebt haben. Wie das christliche Volk assyrischer Nation an den Worten Christi glaubt: „Lass alles zurück und folge mir“, denn wenn du im Dunkeln gehst, kannst du nicht verloren gehen.
Wir konnten Gottes Worte nicht brechen, die für uns wie ein Gesetz waren. Deshalb verließen wir unser Land und unseren Besitz für diejenigen, die hungrig und durstig waren, damit sie an das Christentum glauben können, ob katholisch oder andere Konfessionen. Doch was wir gesehen haben, war nicht so, wie wir es erwartet hatten.
Heute sende ich Ihnen meine stille Stimme und mein Inneres als Antwort auf Ihre Nachricht. Bitte nehmen Sie meinen tiefen Respekt an.
Mit freundlichen Grüßen
Moshi— Moshi aus Ostring 2,24966 Sörup -
Ich denke an die Pfingstrosen im Garten meiner Mutter, die jedes Jahr pünktlich blühen.— Susanne aus Bad Oldesloe
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War an Pfingsten bei Metallica. Tolles Konzert. Bier zu teuer.— anonym
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Ich habe in meinem langen Leben oft erfahren, dass ich nicht mehr weiterwusste und dann kam doch wieder ein Atemzug, ein Mensch, ein Gedanke, der mir Mut gemacht hat. Für mich war das immer der Heilige Geist, auch wenn das niemand beweisen kann.— anonym
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Pfingsten war für meinen verstorbenen Schwiegervater das höchste christliche Fest. Dieses Jahr habe ich im Dom zu Fritzlar eine Kerze im Gedenken an Ihn angezündet 🕯️— MK



